Elektromotor – eins zu zehn
Einzelstück oder Sammelauftrag?
Elektromotor – eins zu zehn.
Das alte kaufmännische Prinzip gilt auch im Bereich der
Elektromotoren-Reparatur:
Menge macht vieles preiswerter.
Gerade bei kleineren Reparaturen stellt sich oft die Frage,
ob ein einzelnes Teil wirtschaftlich sinnvoll repariert
werden kann oder ob sich eine Sammelbestellung deutlich mehr
lohnt.
Kleine Anker aus dem KFZ-Bereich
Ein typisches Beispiel aus unserer täglichen Praxis begann
mit einer telefonischen Anfrage.
Die Frage lautete:
„Macht Ihr kleine Anker von Lichtmaschinen aus dem
KFZ-Bereich?“
Unsere Antwort:
Ja, selbstverständlich.
Denn gerade kleinere Anker oder Rotoren aus älteren
Lichtmaschinen lassen sich häufig noch reparieren oder neu
wickeln.
Warum Einzelstücke teurer sind
Bei Einzelteilen entsteht jedoch ein bestimmter Grundaufwand,
der unabhängig von der Größe des Ankers vorhanden bleibt.
Dazu gehören beispielsweise:
- Auftragserfassung
- Prüfung
- Zerlegung
- Reinigung
- Rüstzeiten
- Wickelarbeiten
- Prüfungen
- Dokumentation
Genau deshalb existiert ein Minimalauftragswert.
In unserem Fall liegt dieser typischerweise bei ungefähr:
198 € + MwSt.19 %, (inkl. MwSt.Summe 236 € ).
Dadurch lassen sich die grundlegenden Arbeits- und
Bearbeitungskosten wirtschaftlich abdecken.
Sammelaufträge sind wirtschaftlicher
Anders sieht es bei mehreren gleichen oder ähnlichen Teilen
aus.
Wenn sich beispielsweise über längere Zeit mehrere defekte
Anker angesammelt haben, entstehen deutliche Vorteile.
Denn:
Viele Arbeitsschritte lassen sich dann gemeinsam erledigen.
Das betrifft unter anderem:
- Reinigung
- Vorbereitung
- Werkzeugrüstungen
- Materialbereitstellung
- Prüfabläufe
Dadurch sinkt der Aufwand pro Einzelteil.
Das klassische Prinzip: Menge wird günstiger
Zurück zur Überschrift:
Elektromotor – eins zu zehn.
Genau darin liegt der entscheidende Unterschied.
Ein einzelner Anker verursacht nahezu denselben Grundaufwand
wie mehrere ähnliche Anker zusammen.
Bei zehn Stück verteilt sich dieser Aufwand deutlich besser.
Das ist kein besonderes Geheimnis der Elektromotoren-
Reparatur, sondern ein klassisches kaufmännisches Prinzip.
Praxisbeispiel aus der Werkstatt
In unserem Beispiel hatte sich beim Kunden im Laufe der Zeit
eine größere Anzahl defekter Anker angesammelt.
Statt jeden einzelnen Rotor separat reparieren zu lassen,
wurde daraus ein Sammelauftrag.
Der Kunde selbst arbeitete ebenfalls im technischen
Dienstleistungsbereich und kannte die wirtschaftlichen
Zusammenhänge natürlich sehr gut.
Deshalb ließ sich relativ schnell ein sinnvoller Kompromiss
finden.
Reparaturen statt Wegwerfen
Gerade kleinere Rotoren oder Anker werden heute oft direkt
ersetzt, obwohl eine Reparatur technisch durchaus möglich
wäre.
Besonders bei:
- älteren Lichtmaschinen
- Sonderanwendungen
- seltenen Typen
- nicht mehr verfügbaren Ersatzteilen
kann sich eine Reparatur trotzdem lohnen.
Vor allem dann, wenn mehrere gleiche Teile gemeinsam
bearbeitet werden.
Wirtschaftlichkeit richtig betrachten
Nicht immer entscheidet allein der reine Materialwert über
die Sinnhaftigkeit einer Reparatur.
Auch Faktoren wie:
- Verfügbarkeit
- Lieferzeiten
- Originalqualität
- Sonderbauformen
- Serienbearbeitung
spielen eine wichtige Rolle.
Genau deshalb betrachten wir Reparaturaufträge immer auch
unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten.
Sammelbestellungen sinnvoll nutzen
Wenn sich über längere Zeit mehrere defekte Anker oder
Rotoren angesammelt haben, lohnt sich häufig eine gemeinsame
Bearbeitung.
Dadurch entstehen oft deutlich bessere Konditionen als bei
vielen einzelnen Kleinaufträgen.
Gerade Werkstätten, technische Dienstleister oder Betriebe
mit mehreren ähnlichen Antrieben profitieren davon.
Reparaturmöglichkeiten anfragen
Nicht jeder defekte Anker muss sofort ersetzt werden.
Oft lohnt sich zumindest eine Anfrage zur Reparatur oder
Neuwicklung – besonders bei mehreren gleichen Teilen.
Nutzen Sie unsere Möglichkeiten zur Reparatur und
Neuwicklung von Ankern, Rotoren und Lichtmaschinen.
Denn:
AQ Pluss nutzen - bringt Nutzen.