Elektromotor – Fehlerursache Wechselwirkung Frequenzumrichter - Problem - ElektromotorElektromotor – Fehlerursache
Wechselwirkung
Elektromotor – Fehlerursache Wechselwirkung zwischen
Frequenzumrichter und Drehstrommotor. In der Praxis wird bei
Störungen häufig zuerst der Frequenzumrichter verdächtigt. Die
Erfahrung zeigt jedoch, dass oftmals der Elektromotor selbst das
schwächere Glied im Gesamtsystem ist.
Besonders kritisch wird es, wenn wichtige Schutzfunktionen fehlen.
Dazu gehört beispielsweise ein Kaltleiter (PTC) in der Wicklung.
Dieser überwacht die Temperatur des Motors und sorgt dafür, dass
eine Abschaltung erfolgt, bevor die Wicklung thermisch beschädigt
wird.
In einem aktuellen Reparaturfall betraf dies den Hauptantrieb eines
Estrichbodenschleifgerätes. Die Maschine wurde über einen
Frequenzumrichter betrieben und zeigte zunehmend
Leistungseinbußen. Der Betreiber bemerkte zunächst lediglich, dass
die Arbeitsleistung kontinuierlich nachließ.
Die Schleifmaschine arbeitete zwar noch, allerdings fehlte immer
mehr Kraft. Das erforderliche Drehmoment stand nicht mehr in vollem
Umfang zur Verfügung. Gleichzeitig reduzierte der
Frequenzumrichter immer häufiger die Drehzahl des Antriebes.
Auf den ersten Blick könnte man vermuten, dass der
Frequenzumrichter die Ursache des Problems ist. Die technische
Überprüfung zeigte jedoch ein anderes Bild. Der Elektromotor war
zwar nicht vollständig durchgebrannt, die Wicklung hatte jedoch
bereits einen erheblichen Schaden erlitten.
Die Ursache lag vermutlich in einer länger andauernden
thermischen Überlastung. Durch die hohe Belastung wurde die
Isolation innerhalb der Wicklung geschädigt. Dadurch veränderten
sich die elektrischen Eigenschaften des Motors zunehmend.
Ein moderner Frequenzumrichter reagiert auf solche Veränderungen.
Er erkennt die steigende Stromaufnahme und die ungünstigen
Betriebsbedingungen. Zum Schutz des Gesamtsystems reduziert er die
Drehzahl oder begrenzt das verfügbare Drehmoment.
Genau diese Wechselwirkung führte in diesem Fall zu den
beobachteten Symptomen. Der Frequenzumrichter versuchte den Motor
zu schützen, während die beschädigte Wicklung immer weniger
Leistung bereitstellen konnte.
Für den Betreiber zeigte sich dies lediglich als schleichender
Leistungsverlust. Die Maschine funktionierte grundsätzlich noch,
erreichte jedoch nicht mehr die gewohnte Arbeitsleistung.
Solche Fehlerbilder sind in der Praxis besonders tückisch.
Während ein durchgebrannter Motor sofort erkannt wird, entwickeln
sich Wicklungsschäden häufig schleichend. Die Leistung nimmt ab,
die Stromaufnahme verändert sich und die thermische Belastung
steigt weiter an.
Deshalb sollte bei Leistungsverlusten nicht ausschließlich der
Frequenzumrichter betrachtet werden. Elektromotor und
Frequenzumrichter bilden ein gemeinsames System. Fehler in einer
Komponente beeinflussen unmittelbar das Verhalten der anderen.
Eine fachgerechte Diagnose betrachtet deshalb immer beide
Komponenten. Nur so lässt sich die tatsächliche Ursache eines
Leistungsabfalls zuverlässig ermitteln.
Im vorliegenden Fall konnte die beschädigte Wicklung eindeutig als
Schadensursache identifiziert werden. Nach der Instandsetzung des
Elektromotors steht dem Schleifgerät wieder die volle Leistung zur
Verfügung.
Wer frühzeitig auf ungewöhnliche Leistungsänderungen reagiert,
verhindert häufig größere Schäden und vermeidet ungeplante
Stillstände.
Nutzen bringt Nutzen! AQ Pluss Motoren nutzen!
Text oben,
Nachbearbeitung und Formatierung CHATGBT am 21.06.2026
Text unten,
Originalvorlage Autor Karl Heinz Gendner 21.06.2026
Elektromotor Fehlerursache Wechselwirkung
Elektromotor Fehlerursache Wechselwirkung Frequenzumrichter Drehstrommotor. Der Motor ist da das schwächere Glied. Der E-Motor steigt eher schon mal aus als ein Frequenzumrichter, speziell, wie in unserem Fall kein Kaltleiter den D-Mot geschützt hat. Ist leider bei solchen Geräten nicht mit eigenbaut. Es handelte sich hier um eine Elektromotorenreparatur eines Estrichbodenschleifgerätes, da war der Hauptmotor defekt. Er war zwar nicht durchgebrannt, aber die Wicklung war beschädigt. Überlast (trotz des Frequenzumrichters) hat den E-Motor bzw. dessen Wicklung so geschädigt, dass der FU (Frequenzumrichter) immer die Drehzahl mit dem Drehmoment zusammen runtergefahren hat. Der Kunde merkte nur, dass die Maschine immer schlechter arbeitet. Es fehlte die Kraft, das Drehmoment halt.
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Interner Vermerk Überschrift (1730) Elektromotor Fehlerursache Wechselwirkung
