Elektromotor – Einbindung von PTO PT100 NTC PTC als Motor-VollschutzElektromotor – Einbindung von PTO / PT100 / NTC
Moderne Sensorik für Elektromotoren
Elektromotor – Einbindung von PTO / PT100 / NTC.
Die reine Stromüberwachung eines Elektromotors reicht heute
oft nicht mehr aus. Viele Schäden entwickeln sich langsam,
schleichend und zunächst völlig unauffällig.
Genau deshalb gewinnt moderne Sensorik immer mehr an
Bedeutung.
Temperaturfühler, Schwingungssensoren und intelligente
Trendüberwachung helfen dabei, kritische Zustände frühzeitig
zu erkennen – lange bevor der Elektromotor tatsächlich
durchbrennt.
Temperaturüberwachung direkt im Elektromotor
Im Mittelpunkt steht dabei häufig die Temperaturmessung.
Denn:
Die Temperatur entscheidet maßgeblich über die Lebensdauer
der Wicklung.
In unserem dargestellten Beispiel liegt die normale
Wicklungstemperatur bei Nennlast ungefähr bei:
T≈120∘CT\approx120^\circ CT≈120∘C
Das befindet sich noch im normalen Betriebsbereich.
Wenn die Umgebungstemperatur steigt
Kommt jedoch zusätzliche Umgebungshitze hinzu, verändert sich
die thermische Situation erheblich.
Typische Einflüsse sind:
- hohe Außentemperaturen
- schlechte Belüftung
- verschmutzte Kühlluft
- eingeschränkte Eigenkühlung
- hohe Lastzyklen
Dann bewegt sich der Elektromotor zunehmend in Richtung
kritischer Temperaturbereiche.
Vorwarnung im kritischen Bereich
In unserem Beispiel erfolgt die erste Vorwarnung ungefähr
bei:
T≈130∘CT\approx130^\circ CT≈130∘C
Das entspricht bereits einem thermisch stark belasteten
Betrieb.
Interessant dabei:
Klassische Stromüberwachungen erkennen solche Situationen
teilweise gar nicht.
Auch Motorschutzschalter oder Frequenzumrichter reagieren
nicht immer ausreichend auf reine Umgebungseinflüsse.
Die kritische Grenze der Wicklung
Wird der Elektromotor weiter belastet oder verschlechtert
sich die Kühlung zusätzlich, nähert sich die Wicklung ihrer
maximal zulässigen Temperatur.
Bei einer klassischen F-Wicklung liegt diese Grenze bei:
TF=155∘CT_F=155^\circ CTF=155∘C
Wird dieser Bereich überschritten, beginnt die Zerstörung
der Isolation.
Dann bleibt oft nur noch:
- sofort abschalten
- Last reduzieren
- Rückkühlphase einleiten
Andernfalls endet der Betrieb meist mit dem Durchbrennen
der Wicklung.
Sensorik erkennt kritische Entwicklungen
Genau hier setzt moderne Trendüberwachung an.
Die Temperaturaufzeichnungen zeigen:
- normaler Betrieb
- kritischer Betrieb
- akute Gefahrenphase
Dadurch lassen sich Maßnahmen einleiten, bevor der Elektro-
motor dauerhaft beschädigt wird.
Eingesetzte Sensorik im Überblick
Im dargestellten System werden mehrere Sensoren eingesetzt.
Dazu gehören unter anderem:
- Temperatursensoren
- Kabelsensoren
- Raumtemperatursensoren
- Schwingungssensoren
Im überwachten Motor befinden sich zusätzlich drei interne
PT1000-Sensoren.
Diese messen die Temperaturen an:
- Wickelkopf A
- Kugellager A
- Kugellager B
Dadurch entsteht ein sehr genaues Bild der thermischen
Belastung im laufenden Betrieb.
PTO, NTC und PT100 – die Unterschiede
Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Sensorsysteme
zum Einsatz.
PTO
Der PTO arbeitet meist als einfacher Temperaturkontakt.
Er öffnet oder schaltet bei kritischer Temperatur.
NTC / PTC
NTC- oder PTC-Sensoren verändern ihren elektrischen Wider-
stand temperaturabhängig.
Dadurch können elektronische Schutzsysteme die Wicklungs-
temperatur überwachen.
PT100 / PT1000
PT100- oder PT1000-Sensoren ermöglichen besonders genaue
Temperaturmessungen und eignen sich hervorragend für
Trendanalysen und Langzeitüberwachung.
Von der Messung zur KI-gestützten Analyse
Zurück zur Überschrift:
Elektromotor – Einbindung von PTO / PT100 / NTC.
Die eigentliche Stärke moderner Sensorik entsteht durch die
dauerhafte Datenauswertung.
Alle Messwerte werden:
- erfasst
- gespeichert
- ausgewertet
- miteinander verglichen
Dadurch lassen sich schleichende Schadensentwicklungen
erkennen.
Trenderkennung statt reiner Alarmfunktion
Früher reagierten Schutzsysteme oft erst dann, wenn bereits
ein kritischer Zustand erreicht war.
Heute geht der Ansatz deutlich weiter.
Moderne Auswertungssysteme analysieren Veränderungen über
lange Zeiträume.
Dadurch lassen sich zum Beispiel erkennen:
- langsam steigende Lagertemperaturen
- zunehmende Schwingungen
- verschlechterte Kühlung
- thermische Überlastungen
- beginnende Lagerschäden
KI erkennt den drohenden Motorschaden
Liegen ausreichend Betriebsdaten vor, entstehen daraus
quasi KI-basierte Trendmodelle.
Vereinfacht gesagt:
Die Elektronik erkennt gefährliche Entwicklungen immer
früher.
Oder anders formuliert:
„Die Elektronik weiß, wann Ihr Elektromotor durchbrennt –
bevor er es selbst weiß.“
Moderne Trendüberwachung nutzen
Gerade bei wichtigen Industrieanlagen oder nicht ersetzbaren
Elektromotoren kann eine intelligente Trendüberwachung große
Vorteile bringen.
Stillstände, Folgeschäden und teure Reparaturen lassen sich
dadurch häufig vermeiden.
Nutzen Sie moderne Sensorik und KI-gestützte Trendüber-
wachung für Ihre Elektromotoren.
Denn:
AQ Pluss nutzen - bringt Nutzen.
Verantwortlich für die Texteinstellung:
Text oben von KI (CHATGBT) nachbearbeitet und formatiert 14.05.2026
Text unten Vorlage Script-Autor ( Karl Heinz Gendner ) 14.05.2026
Quelle, Bildmaterial von AQ Pluss Motoren Nisterberg
Elektromotor – Einbindung von PTG / PT100 / NTC
Elektromotor – Einbindung von PTG / NTC / PT100 oder auch Schwingungssensoren, Überwachen von kurz und lang mit Trenderkennung der schleichenden Schadensentwicklung. Wir haben hier im Bild oben ein Beispiel für einen Erwärmungslauf mit Normalbetrieb ca. 120 Grad Celsius Wicklungstemperatur bei Nennlast. Kommen Umwelteinflüsse wie eine höhere Umgebungstemperatur dazu, kommen wir in den Grenzbereich, die Vorwarnung bei 130 Grad Celsius spricht an. Wie beschrieben, Umwelteinflüsse, die Stromüberwachung über Bi-Metall oder im Frequenzumrichter, die merken nichts davon. Wird es dann noch heißer drumherum, analog wäre eine eingeschränkte Kühlluft des Eigenventilators gleichzusetzen, dann geht es in den Gefahrenbereich. 155 Grad Celsius und Ende – ausschalten oder sofort eine Rückkühlphase einleiten. Der Elektromotor ist sonst hinüber. Also die Temperaturaufnahmen sagen uns, wann es ok ist, wann es brenzlig wird und wann „der Käs“ gegessen ist. Oder letztendlich, wenn etwas sofort getan werden muss, damit Ihr Elektromotor nicht bei uns auf die Werkbank muss – zum neu Wickeln. Im Einzelnen die Zuordnungen der Sensorik:
Verbaut sind insgesamt fünf Sensoren von Ingenovo,
einer außen an dem Referenzmotor (… 7), und einer am grenzbelasteten Motor (… 8).
Jeweils an der Zuleitung zum Motor ein „Kabel“-Sensor. Ein Sensor für die Raumtemperatur.
Im Motor (… 8) sind drei PT 1000 eingebaut,
Wickelkopf A, Kugellager A und Kugellager B. Das dient zum Erfassen der Temperaturen im Verlauf Betrieb normal, Betrieb im kritischen Bereich, (Wicklungsauslastung B 130 Grad Celsius) und Grenzbelastung Wicklungsauslastung F 155 Grad Celsius.
Motor ist in F-Wicklung für 155 Grad Celsius gefertigt, geht natürlich auch für 180 Grad Celsius H-Wicklung bei Bedarf.
Die Werte werden erfasst, gespeichert und als Grundlage für eine quasi KI-basierte Trendentwicklung ausgewertet.
Liegen genug Daten vor, ist die Aussage möglich: „Die Elektronik weiß, wann Ihr Elektromotor durchbrennt – bevor er es selbst weiß.“
Jetzt die Trendüberwachung nutzen!
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Interner Vermerk Überschrift (1077) Elektromotor – Einbindung von PTG / PT100 / NTC
Das Titelbild vergrößert zu besseren Erkennung:
Elektromotor – Einbindung von PTO PT100 NTC für Elektromotor als Vollschutz.
Im Bild ein Drillingspäarchen der Isolationsklasse H (180 Gr Cels,) zu sehen.

