Elektromotor aufmagnetisieren ... was gehört dazu - wenn es fachgerecht ist ??Elektromotor aufmagnetisieren
genügt es , oder was ist erforderlich ??
Diese Frage hören wir immer wieder von Kunden, die
einen Gleichstrommotor (DC-Motor) mit
Permanentmagneten betreiben.
Die Antwort lautet:
Manchmal ja – häufig aber nein.
In der Praxis besteht eine erfolgreiche Reparatur
selten aus nur einem Arbeitsschritt. Der Kunde
erkennt meist den offensichtlichen Fehler. Der
Fachbetrieb betrachtet dagegen den gesamten
Elektromotor und alle Bauteile, die für eine
dauerhaft zuverlässige Funktion verantwortlich
sind.
Praxisbeispiel einer Ankerwinde
Vor kurzem erhielten wir einen kleinen
Gleichstrommotor einer Ankerwinde für ein Boot.
Der Kunde schilderte am Telefon, dass der Motor
deutlich an Kraft verloren habe.
Aus technischer Sicht sprechen wir eher von einem
geringeren verfügbaren Drehmoment.
Der Motor wurde per Paketdienst zu AQ Pluss
Motoren geschickt und zunächst sorgfältig erfasst,
dokumentiert und anschließend vollständig
zerlegt.
Die Ursachenanalyse
Bereits nach dem Öffnen zeigte sich, dass der
gewickelte Anker noch in einem guten Zustand war.
Eine Neuwicklung war deshalb nicht erforderlich.
Im Inneren hatte sich jedoch über viele
Betriebsjahre eine erhebliche Menge
Kohlebürstenabrieb angesammelt.
Dieser feine Kohlenstaub verteilt sich im gesamten
Motor und kann Kriechströme, Kontaktprobleme und
zusätzlichen Verschleiß verursachen.
Deshalb wurde der komplette Motor gründlich
gereinigt und alle Bauteile sorgfältig
überarbeitet.
Der Kollektor entscheidet mit
Auch der Kollektor erhielt die notwendige
Bearbeitung.
Durch das fachgerechte Überdrehen entsteht wieder
eine saubere und gleichmäßige Oberfläche, auf der
die Kohlebürsten optimal laufen können.
Nur so ist eine gleichmäßige Stromübertragung auf
den Anker gewährleistet.
Aufmagnetisieren allein genügt nicht
Bei der anschließenden Prüfung zeigte sich, dass
die Permanentmagnete zwar noch funktionsfähig
waren, jedoch im Laufe der Jahre einen Teil ihrer
Magnetkraft verloren hatten.
Das Feldsystem wurde deshalb gezielt
aufmagnetisiert.
Doch damit war die Reparatur noch längst nicht
abgeschlossen.
Verschleißteile gleich mit erneuern
Wie bei jeder professionellen Instandsetzung
wurden auch die Kugellager erneuert.
Sie gehören zu den wichtigsten Verschleißteilen
eines Elektromotors und werden bei AQ Pluss
Motoren grundsätzlich geprüft und – wenn sinnvoll –
ersetzt.
Die Kohlebürsten waren erst etwa zur Hälfte
verschlissen.
Da eine Ankerwinde meist nur saisonal eingesetzt
wird, konnte der Kunde selbst entscheiden, ob ein
vorbeugender Austausch bereits jetzt erfolgen
sollte.
Das Ergebnis
Der Erfolg beruhte nicht allein auf dem
Aufmagnetisieren.
Erst das Zusammenspiel aus
- gründlicher Reinigung,
- Kollektorbearbeitung,
- Lagerwechsel,
- Überprüfung der Kohlebürsten und
- Auffrischung der Magnetkraft
stellte die volle Leistungsfähigkeit des
Elektromotors wieder her.
Gerade bei älteren Gleichstrommotoren lohnt sich
deshalb eine komplette Überholung häufig deutlich
mehr als eine einzelne Reparaturmaßnahme.
Unser Fazit
Wer nur den Permanentmagneten aufmagnetisiert,
behebt häufig nur einen Teil des Problems.
Eine sorgfältige Diagnose und eine fachgerechte
Gesamtüberholung sorgen dagegen dafür, dass der
Motor wieder zuverlässig arbeitet und viele weitere
Betriebsstunden leisten kann.
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Instandsetzung nutzen!
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Verantwortlich für die Texteinstellung
Text oben,
Formatierung CHATGBT 18.07.26
Text unten,
Script, Original Autor Karl Heinz Gendner 18.07.26
Interner Vermerk Überschrift (1134) Elektromotor aufmagnetisieren genügt, oder??
Elektromotor aufmagnetisieren genügt, oder?? Oder auch nicht. Der Laie versteht nicht immer, dass zu einer fachlich korrekten Arbeit meist mehr gehört als „nur das“ machen. Dazu unser Praxisbeispiel von einem kleinen DC-Motor, eben mit einem Permanentmagneten als Feld. Zum Verständnis, andere DC-Motoren haben ein „Feld“ (oder auch Stator/Ständer), das eine Wicklung hat. Hier geht es in unserem Praxisbeispiel um einen kleinen DC-Motor mit Permanentmagneten und Anker (Rotor gewickelt), der seine „Kraft“ verloren hat. „Kraft verloren“, die Ausdrucksweise war von unserem Kunden. Wir würden sagen: Er hat an Drehmoment verloren. Wir haben uns mit dem Kunden geeinigt, dass wir den DC-Motor per Paketdienst bekommen und erst mal überprüfen. Ok, der DC-Motor kam, wurde verwaltungsmäßig erfasst, PC-Eingabe etc., und dann in der Werkstatt zerlegt. Der Anker war noch in Ordnung, allerdings der Abrieb der Kohlebürsten hatte alles verschmutzt. War also säubern erforderlich. Der Kollektor wird dabei ebenfalls „gesäubert“, was Überdrehen entspricht. Dann haben wir noch das Feld gemessen, das schwächelte etwas. Obligatorisch wechseln wir die Kugellager, daran geht kein Weg vorbei. Die Bürsten (Kohlen) waren ca. zur Hälfte runter, da haben wir dem Kunden die Entscheidung überlassen, austauschen oder noch drinnen lassen. Der DC-Motor wird also so häufig nicht benutzt (Ankerwinde von einem Boot), es geht auch sicher ohne Austausch der Kohlen (Bürsten). Zusammengefasst bedeutet es für den Kunden: DC-Motor der Ankerwinde überholen, ohne Anker wickeln und ohne Feld wickeln (war keines drinnen). Kosten verursacht haben: DC-Motor zerlegen, säubern, lagern, Kollektor überdrehen, Feld aufmagnetisieren und evtl. Kohlen (Bürsten) erneuern. Der Wert lag über unserem Mindestauftragswert, insoweit ales – ok.
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PS: Das kann auch ein kleiner DC-Motor von einem Auto sein. Unser Mindestauftragswert sind 198 Euro + MwSt., d. h. ca. 220 Euro für den Privatbereich.
Interner Vermerk Überschrift (1134) Elektromotor aufmagnetisieren genügt, oder??
Interner Vermerk Überschrift
Verantwortlich für die Texteinstellung:
Text oben,
KI Nachbearbeitung, Formatierung, Gemini Google, 24.06.2026,
Text unten,
Script Original, Autor Karl Heinz Gendner, 14.06.2026
Copyright bei Karl Heinz Gendner, alle Rechte vorbehalten,
Verwendung der Texte nur mit Quellenangabe aqplusss.de zulässig
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